Ausstellung 2000


Die jüngste, von der Geschichte (Bericht: "Vereinsziel: Bildungsgeschichte augenscheinlich und handgreiflich zu machen, Zur Geschichte der Österreichischen Gesellschaft für Historische Pädagogik und Schulgeschichte anläßlich ihrer Ersten Ausstellung in der Volksschule ‚Festung' in Klagenfurt im Herbst 1991", Retrospektiven in Sachen Bildung, R. 9, Nr. 1, Klagenfurt 1992) in die Gegenwart hinüberführende Aktivität der Gesellschaft ist deren Situierung und Etablierung, also die Transferierung allen der Gesellschaft gehörigen schulgeschichtlichen Materials und die Einrichtung eines mit hauptberuflich tätigem Personal ausgestatteten Büros an einem festen Ort, nämlich an der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Klagenfurt Fromillerstraße bzw. in Räumen der ehemaligen Lehrer- und Lehrerinnenbildungsanstalt (LBA) Klagenfurt Bahnhofstraße (erbaut 1872; Bild nachstehend).


Ermöglicht wurde dies durch die Akzeptanz und Finanzierung des Projekts "Bildungsgeschichtliche Dokumentation - Österreichisches Schulmuseum" durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur im April 2000 (Projektleitung: Elmar Lechner, Wissenschaftliche Mitarbeit: Brigitte Geretschläger, Administration und Dateneingabe: Birgit Czechner) sowie durch die namhafte finanzielle Unterstützung durch die Kärntner Sparkasse, durch die der Ankauf eines leistungsfähigen PC-Systems und für die Lagerung schulgeschichtlichen Materials geeigneter Regale sowie der Ausbau dieser Homepage ermöglicht wurde. Damit sind die Voraussetzungen dafür gegeben, - zunächst in der Virtualität - erstmals ein Österreichisches Schulmuseum aufzubauen. (Rückblick: Ansätze und Anläufe zur Gründung eines ‚Österreichischen Schulmuseums', Eine Quellensammlung", Retrospektiven in Sachen Bildung, R. 9, Nr. 3, Klagenfurt 1997; Bericht bzw. Konzept: "Österreichisches Schulmuseum, Konzeption und Perspektiven der Realisation 1999", Retrospektiven in Sachen Bildung, R. 9, Nr. 3, Klagenfurt 2000.) Beabsichtigt bzw. bereits realisiert sind die Dokumentation bildungsgeschichtlicher Daten, nämlich Schließlich sei noch mitgeteilt, dass als Logo der Österreichische Gesellschaft für Historische Pädagogik und Schulgeschichte das Emblem gewählt wurde, das die Vorlesungsverzeichnisse der seinerzeitigen ersten Schule vor Ort, nämlich des "k.k. Lyceums zu Klagenfurt", ziert. (Als Beispiel diene das Titelblatt des Vorlesungsverzeichnisses des Studienjahres 1829.)